Aktuelle Dürremonitor-Daten
Trockenheit und Dürre scheinen die neuen Begleiter der Sommer in Europa zu sein. Der Dürremonitor des „Helmholtz Zentrum für Umweltforschung“ dokumentiert die steigende Trockenheit in Deutschland. Vor allem im Jahr 2022 war der Dürremonitor gut besucht, wartete man doch über Wochen und Monate auf Regen. Um bis zu 30% weniger Wasser gab es im Vergleich zu anderen Jahren, der Schiffsverkehr kam zum Erliegen und die Trockenheit im Boden ging so tief, dass es notwendig wurde, Obstbäume zu wässern, um deren Überleben zu sichern.
In unserem Dürremonitor sammeln wir nicht nur die neuesten Auswertungen des Dürremonitors des „Helmholtz Zentrum für Umweltforschung“, sondern auch entsprechende Berichte aus den Medien, um einen Überblick über die Wetter- und Klimaverhältnisse zu ermöglichen. Außerdem bieten wir Lösungen zum Lagern und Transport von Wasser – ein Thema, das in den kommenden Jahren immer wichtiger werden wird. Wasser bunkern und Wasser lagern ist nicht nur für landwirtschaftliche Betriebe immer wichtiger, sondern auch für Privathaushalte, Kommunen, Feuerwehren, Forstbetriebe und viele mehr.
Einschätzung des aktuellen Bodenfeuchtezustands
DÜRRE KARTE
DWD WARNKARTE
Hochwasserlage Deutschland
Quelle: Modulares Warnsystem MOWAS
Hochwasser, aktuelle Meldungen
Quelle: hochwasserzentralen.de (RSS)
- BW: An den Flüssen in Baden-Württemberg besteht derzeit keine überregionale Hochwassergefahr. Hinweis: Für lokale Überschwemmungen, wie sie z.B. durch örtlich begrenzte Starkregen (Gewitter) auftreten, können keine Vorhersagen erstellt werden.
- BY: Heute kommt es weiterhin zu leichten Ausuferungen in Meldestufe 1. Die Wasserstände steigen wieder an und vor allem ab Sonntag werden in Nordbayern wieder an vielen Gewässern leichte Ausuferungen erwartet, die Scheitel werden erst Anfang nächster Woche erreicht. ::: Es liegen Warnungen der Wasserwirtschaftsämter vor.
- BE: Zurzeit liegen keine Hochwasserwarnungen oder -informationen vor.
- BB: Zurzeit liegen keine Hochwasserwarnungen oder -informationen vor.
- HB: Zurzeit liegt keine Sturmflutwarnung oder Hochwasserinformation vor.
- HH: Zurzeit liegt kein Hochwasserlagebericht vor.
- HE: Die angekündigten Niederschlagsmengen werden in Verbindung mit der einsetzenden Schneeschmelze ab Samstag in Hessen zu Meldestufenüberschreitungen an Pegeln führen.
- MV: Zurzeit liegen keine HW-Informationen- und Warnungen vor
- NI: Zurzeit liegt keine Sturmflutwarnung oder Hochwasserinformation vor
- NW: Vorabinformation: siehe Spalte "Bericht"
- RP: Aufgrund des verbreitet einsetzenden Tauwetters mit Regen ist am heutigen Samstag und in den nächsten Tagen mit erneut steigenden Wasserständen zu rechnen. Meldehöhenüberschreitungen oder das Erreichen von zweijährlichen Hochwasserereignissen werden derzeit nicht vorhergesagt, können aber insbesondere in Einzugsgebieten mit noch vorhandener Schneedecke nicht ausgeschlossen werden. An der Mosel wurde die Meldehöhe von 600 cm am Pegel Trier heute früh unterschritten. Ein erneutes Ansteigen über die Meldehöhe wird nach derzeitigen Vorhersagen nicht erwartet. Über das Wochenende verbleiben die Wasserstände an der Mosel aber noch auf hohem Niveau, ab Wochenbeginn werden derzeit fallende Wasserstände vorhergesagt. Am Oberrhein ist für den Pegel Maxau ein Anstieg über das Wochenende zu erwarten, ein Erreichen der Meldehöhe von 700 cm wird derzeit nicht vorhergesagt. Am Mittelrhein wurde die Meldehöhe in Koblenz (500 cm) in der vergangenen Nacht unterschritten. Ein Wiederanstieg über die Meldehöhe wird derzeit nicht vorhergesagt, die Wasserstände verbleiben aber die nächsten Tage auf hohem Niveau. An der Lahn ist ein Anstieg der Wasserstände über das Wochenende bis in den Bereich der Meldehöhe möglich. An Nahe und Sieg steigen die Wasserstände ebenfalls an, ein Erreichen der Meldehöhen ist nach aktuellen Vorhersagen unwahrscheinlich. Aufgrund des Tauwetters sind die Unsicherheiten der Vorhersagen derzeit erhöht. Bitte informieren Sie sich regelmäßig über den weiteren Verlauf auf unserer Webseite.
- SL: Es liegt ein Hochwasserlagebericht für das Saarland vor.
Dürremonitor Deutschland: Status der Bodenwasserspeicher
Datenquelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) – Täglich aktualisierte Dürre-Indikatoren für Deutschland




