Wie entsteht eine Dürre in Deutschland?

Wie entstehen Dürren ?

Ursachen, Verlauf und Folgen einfach erklärt | Dürremonitor

Ausgetrockneter Ackerboden während einer Dürreperiode in Deutschland

Wenn Flüsse zu Rinnsalen werden, Felder rissig aufbrechen und Trinkwasser knapp wird, sprechen wir von einer Dürre. Doch eine Dürre ist nicht einfach „eine längere Trockenzeit“. Sie entsteht durch ein Zusammenspiel aus Wetter, Klima, Boden und menschlichem Wasserverbrauch – und sie verläuft in mehreren, ineinandergreifenden Phasen.

Dieser Artikel erklärt verständlich, wie Dürren entstehen, welche Arten es gibt, warum Deutschland und Europa zunehmend betroffen sind und welche Folgen sich für Natur, Landwirtschaft und Wasserversorgung ergeben.

Wenn Flüsse zu Rinnsalen werden, Felder rissig aufbrechen und Trinkwasser knapp wird, sprechen wir von einer Dürre. Doch eine Dürre ist nicht einfach „eine längere Trockenzeit“. Sie entsteht durch ein Zusammenspiel aus Wetter, Klima, Boden und menschlichem Wasserverbrauch – und sie verläuft in mehreren, ineinandergreifenden Phasen.

Dieser Artikel erklärt verständlich, wie Dürren entstehen, welche Arten es gibt, warum Deutschland und Europa zunehmend betroffen sind und welche Folgen sich für Natur, Landwirtschaft und Wasserversorgung ergeben.

Was ist eine Dürre? Eine klare Definition

Eine Dürre ist ein über Wochen, Monate oder Jahre anhaltender Mangel an Wasser, der über das hinausgeht, was in einer Region klimatisch normal ist. Entscheidend ist dabei der Vergleich mit dem regionalen Mittel: 30 Tage ohne Niederschlag sind in der Sahelzone unauffällig – in Mitteleuropa sind sie ein deutliches Trockensignal.

Fachlich unterscheidet die Wissenschaft vier Dürre-Typen, die zeitlich aufeinander folgen:

Meteorologische Dürre – Es regnet über einen längeren Zeitraum deutlich weniger als im langjährigen Mittel. Dies ist die erste, sichtbarste Phase.

Bodenfeuchtedürre (landwirtschaftliche Dürre) – Die oberen Bodenschichten trocknen aus. Pflanzen finden nicht mehr genug Wasser, Erträge sinken, Wälder geraten unter Stress.

Hydrologische Dürre – Pegel in Flüssen, Seen und Talsperren fallen. Die Wasserversorgung von Ökosystemen und Wirtschaft wird beeinträchtigt.

Grundwasserdürre – Die langsamste, aber langlebigste Form. Grundwasserspeicher leeren sich schneller, als sie sich neu bilden können – mit Folgen, die noch Jahre nach Ende der Trockenphase spürbar sind.

Diese vier Phasen erklären auch, warum eine Dürre selten „plötzlich“ da ist: Sie baut sich auf, bleibt zunächst unsichtbar im Boden und wird oft erst sichtbar, wenn schon mehrere Phasen ineinandergreifen.

Wie entstehen Dürren? Die wichtigsten Ursachen

Damit eine Dürre entsteht, müssen mehrere Faktoren zusammenwirken. Niederschlagsmangel allein reicht meist nicht aus.

Stabile Hochdrucklagen über lange Zeit

Hochdruckgebiete bringen sonnenreiches, niederschlagsarmes Wetter. Bleiben sie über Wochen über einer Region liegen – Meteorologen sprechen von „blockierenden Wetterlagen“ – fehlt der Regen. In Mitteleuropa treten solche Lagen vermehrt auf, weil sich der Jetstream über der Nordhalbkugel verlangsamt und stärker mäandriert. Wetterlagen verharren dadurch länger in derselben Konstellation als noch vor Jahrzehnten.

Hohe Verdunstung durch Wärme

Je wärmer die Luft, desto mehr Wasser kann sie aufnehmen. Steigende Temperaturen erhöhen die potenzielle Verdunstung aus Boden, Pflanzen und Gewässern. Die Wasserbilanz – also die Differenz zwischen Niederschlag und Verdunstung – verschiebt sich ins Negative. Das bedeutet: Selbst bei normalen Niederschlägen kann ein Sommer trocken wirken, weil mehr Wasser verdunstet, als nachgeliefert wird.

Fehlende Schneerücklagen im Winter

Schnee ist ein natürlicher Wasserspeicher. Wo Winter zu mild ausfallen, fehlt im Frühjahr und Frühsommer das Schmelzwasser, das normalerweise Bäche und Grundwasser auffüllt. Besonders in Mittelgebirgen und Alpenvorland ist dieser Effekt seit Jahren messbar.

Bodenversiegelung und Landnutzung

Versiegelte Flächen, verdichtete Äcker und entwässerte Moore können Regen schlechter aufnehmen. Wasser fließt oberflächlich ab, statt zu versickern, und steht dem Grundwasser nicht zur Verfügung. Auch der Verlust von Hecken, Gehölzen und humusreichen Böden verringert die Fähigkeit der Landschaft, Wasser zu speichern.

Übernutzung von Wasserressourcen

Wo Landwirtschaft, Industrie und Haushalte mehr Wasser entnehmen, als sich neu bildet, verstärkt sich jede Trockenphase. Global ist die Bewässerungslandwirtschaft der größte Faktor – sie beansprucht in Wasserstress-Regionen oft über 80 Prozent der verfügbaren Süßwasservorräte.

Dürre in Deutschland: Eine neue Realität

Lange galt Deutschland als wasserreich. Doch seit 2018 zeigt sich ein verändertes Bild. Die Dürrejahre 2018, 2019 und 2020 hinterließen tiefe Spuren – und zwar nicht nur im Boden, sondern bis in die Grundwasserspeicher hinein.

Was die Daten zeigen

Der Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) betreibt mit dem Dürremonitor Deutschland ein tagesaktuelles Monitoring der Bodenfeuchte bis in 1,8 Meter Tiefe. Die Daten zeigen: Selbst nach feuchteren Jahren bleiben tiefere Bodenschichten und das Grundwasser vielerorts unter dem langjährigen Normalniveau. Eine einmal entstandene Grundwasserdürre verschwindet nicht in einem Regensommer.

Konkrete Auswirkungen

Die Folgen sind in vielen Regionen bereits Alltag:

  • Sinkende Pegel an Rhein, Elbe und Donau, die zeitweise die Schifffahrt einschränken
  • Entnahmeverbote aus Bächen und Flüssen in trockenen Sommern – betroffen sind Landkreise von Brandenburg bis Bayern
  • Waldsterben durch Trockenstress, besonders bei Fichten und Buchen
  • Ernteausfälle bei Mais, Kartoffeln und Wintergetreide
  • Konflikte um Wasserrechte zwischen Landwirtschaft, Industrie und Trinkwasserversorgern

Wer die aktuelle Lage nachvollziehen will, findet auf unserer Seite die regionale Übersicht in den Länderseiten sowie die Pegelstände der wichtigsten Gewässer.

Globale Wasserstress-Hotspots

Während Deutschland erst seit wenigen Jahren spürbar betroffen ist, leben andere Weltregionen längst dauerhaft im Wassermangel.

Naher Osten und Nordafrika stehen weltweit an der Spitze: Bahrain, Zypern, Kuwait, Libanon, Oman, Katar, die Palästinensischen Gebiete und Jemen weisen die höchsten Wasserstress-Werte auf. Hier übersteigt die Wasserentnahme die natürliche Erneuerung dauerhaft – ein strukturelles Problem, das durch den Klimawandel verschärft wird.

Südasien, insbesondere Indien und Pakistan, gehört ebenfalls zu den Regionen mit sehr hoher Wasserknappheit. Die Kombination aus Bevölkerungswachstum, intensiver Bewässerungslandwirtschaft und schmelzenden Himalaya-Gletschern, von denen Hunderte Millionen Menschen wasserwirtschaftlich abhängen, macht die Lage besonders brisant.

Der Mittelmeerraum – einschließlich Süditalien, Spaniens und Griechenlands – wird in Klimamodellen als europäischer Hotspot zunehmender Sommertrockenheit ausgewiesen.

Warum Dürren häufiger und intensiver werden

Der Klimawandel ist nicht die alleinige Ursache von Dürren – Trockenphasen gab es immer. Aber er verändert ihre Häufigkeit, Dauer und Intensität in mehrfacher Hinsicht.

Höhere Temperaturen steigern die Verdunstung. Der Boden trocknet schneller aus, Pflanzen verlieren mehr Wasser, Gewässer verdunsten stärker. Eine Trockenphase, die früher überschaubar geblieben wäre, wird heute zur ernsten Dürre.

Veränderte Niederschlagsmuster bedeuten, dass Regen häufiger als Starkregen fällt – also in kurzer Zeit in großen Mengen. Solche Niederschläge fließen oberflächlich ab, statt langsam in den Boden zu versickern. Die effektive Wasserverfügbarkeit sinkt, auch wenn die jährliche Regenmenge auf dem Papier konstant bleibt.

Längere Vegetationsperioden lassen Pflanzen früher im Jahr austreiben und länger Wasser ziehen. Die Bodenfeuchte ist im Frühsommer dadurch oft schon erschöpft, bevor die heißeste Phase überhaupt beginnt.

Veränderte Großwetterlagen – stabilere Hochs, schwächere Westwinde – führen dazu, dass Trockenphasen länger andauern und sich Hitzewellen mit Trockenheit überlagern. Genau diese Kombination macht Dürren besonders gefährlich für Wälder und Landwirtschaft.

Was lässt sich tun?

Dürren lassen sich nicht abschalten, aber ihre Folgen lassen sich abfedern. Wirksam ist ein Bündel aus politischen, technischen und individuellen Maßnahmen.

Auf Landschaftsebene geht es darum, Wasser in der Fläche zu halten: Moorrenaturierung, Wiedervernässung, Entsiegelung, Anlage von Hecken, humusaufbauende Landwirtschaft, kleine Rückhaltebecken. All das verlängert die Verweildauer von Niederschlägen in der Landschaft, statt sie schnell abzuleiten.

In der Landwirtschaft helfen trockenheitsangepasste Sorten, präzise Bewässerung, Mulchen und längere Fruchtfolgen. Tropfbewässerung kann den Wasserverbrauch gegenüber Beregnung deutlich senken.

In Städten gewinnen Schwammstadt-Konzepte an Bedeutung: Regenwasser wird vor Ort versickert, gespeichert und für Bewässerung oder Verdunstungskühlung genutzt, statt in die Kanalisation geleitet zu werden.

Im privaten Bereich zählen scheinbar kleine Dinge: Regentonnen, sparsame Sanitärtechnik, Bewässerung in den frühen Morgenstunden, Verzicht auf nächtliche Rasenberegnung in Trockenperioden.

Politisch und planerisch rücken Wasserkonzepte in den Vordergrund: Wer darf wann wie viel Wasser entnehmen? Wie werden Konflikte zwischen Trinkwasser, Industrie und Landwirtschaft geregelt? Mehrere Bundesländer arbeiten an Wasserstrategien, die genau diese Fragen verbindlich beantworten sollen.

Dürren entstehen also  nicht aus einer einzigen Ursache, sondern aus dem Zusammenspiel von Wetter, Klima, Boden und menschlicher Wassernutzung. Sie verlaufen in Phasen – von der meteorologischen Trockenheit über Boden- und Pegeldürre bis zur langwirkenden Grundwasserdürre. In Deutschland sind sie längst keine Ausnahme mehr, sondern eine wiederkehrende Belastung für Natur, Landwirtschaft und Wasserversorgung.

Wer die aktuelle Lage verstehen will, findet auf dürremonitor.info tagesaktuelle Daten zu Bodenfeuchte, Pegelständen und Wetterwarnungen – aufbereitet für Deutschland insgesamt und für jedes Bundesland einzeln.

Air Air

Weitere Informationen zum Thema Dürre

Vertiefende Daten, Karten und Hintergründe finden Sie bei folgenden offiziellen Stellen:

TIPPS und MASSNAHMEN

Ausblick 2026

Vorsorge entscheidet über Stabilität

Der Blick auf 2026 richtet sich weniger auf konkrete Wetterprognosen als auf strukturelle Fragen. Entscheidend wird sein, wie konsequent Wassermanagement, Speicherung und Nutzung weiterentwickelt werden.

Unabhängig davon, ob einzelne Sommer kühler oder feuchter ausfallen, bleibt der langfristige Trend bestehen. Wasser wird ungleichmäßiger verfügbar sein. Phasen mit viel Niederschlag wechseln sich mit längeren Trockenzeiten ab. Böden, die bereits geschädigt sind, reagieren empfindlicher, Grundwassersysteme erholen sich langsamer.

Für 2026 zeichnet sich daher klar ab, dass frühzeitiges Handeln entscheidend ist. Regenwasser sammeln, Abflüsse bremsen, Speicher schaffen und Nutzungskonzepte anpassen sind keine Notmaßnahmen mehr, sondern Bestandteil einer stabilen Vorsorgestrategie. Wer vorbereitet ist, gewinnt Handlungsspielraum. Wer wartet, bleibt abhängig vom Zufall.


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Rückblick 2025

Vom Reagieren zum Planen

Das Jahr 2025 steht sinnbildlich für einen Wandel im Umgang mit Wasser. Die Frage lautete weniger, ob Trockenheit auftritt, sondern wie gut Regionen, Betriebe und Haushalte darauf vorbereitet sind.

In vielen Bereichen zeigte sich, dass reine Sofortmaßnahmen nicht mehr ausreichen. Wer bereits in den Jahren zuvor in Wasserspeicherung, Regenwassernutzung oder alternative Versorgungskonzepte investiert hatte, war klar im Vorteil. Gleichzeitig wurde sichtbar, wie verwundbar Strukturen bleiben, die ausschließlich auf kurzfristige Niederschläge angewiesen sind.

2025 kann daher als Übergangsjahr verstanden werden. Dürre wurde nicht mehr primär als außergewöhnliches Ereignis kommuniziert, sondern als kalkulierbares Risiko. Planung, Vorsorge und regionale Anpassung rückten stärker in den Mittelpunkt, sowohl in der Landwirtschaft als auch in Kommunen und Unternehmen.

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Rückblick 2024

Dürre als strukturelles Risiko

Im Jahr 2024 setzte sich ein Trend fort, der bereits zuvor erkennbar war. Wetterextreme wurden weniger als Ausnahme wahrgenommen, sondern als wiederkehrende Herausforderung. Trockenperioden, Starkregenereignisse und stark schwankende Wasserstände traten nicht flächendeckend, aber regelmäßig auf.

Besonders auffällig war, dass selbst Jahre ohne ausgeprägte Hitzerekorde zu angespannten Wasserlagen führen konnten. Ursache dafür waren vor allem ungleichmäßig verteilte Niederschläge, geringe Versickerung und weiterhin belastete Grundwassersysteme. In vielen Regionen reichte normaler Regen nicht mehr aus, um Defizite aus früheren Jahren auszugleichen.

2024 machte deutlich, dass Dürre kein singuläres Sommerproblem ist. Sie ist das Ergebnis mehrerer aufeinanderfolgender Jahre, in denen Wasser entweder zu schnell abfließt oder gar nicht erst gespeichert wird. Der Fokus verlagerte sich stärker auf technische und organisatorische Lösungen, etwa Regenwasserrückhaltung, Zwischenspeicherung und effizientere Nutzung vorhandener Ressourcen.

Warmer Winter, warmer Sommer?

Der Februar 2024 war der wärmste Februar in Deutschland seit über 140 Jahren. Viele Menschen stellen sich nun die Frage: Wird auch der Sommer heiße Temperaturen bringen? Werden wir am Ende sogar wieder einen Dürresommer erleben?
Mit einer Abweichung von mehr als 5 Grad, bezogen auf das Jahresmittel von 1991 bis 2020, würden die Februar Temperaturen im Sommer extreme Verhältnisse bedeuten. Eine Aussicht, die Besorgnis weckt. Daher ist es von Interesse, einen Blick auf die aktuelle Sommerprognose zu werfen.

Interessanterweise wurde dieser warme Winter bereits im Sommer 2023 vorhergesagt, was die Trefferquote von Langzeitprognosen unterstreicht. Die gute Nachricht des vergangenen Winters ist, dass dieser sehr niederschlagsreich war und die Grundwasserspiegel sich erholen konnten.

Deutschland: Ist ein neuer Hitzesommer im Anmarsch?


Aktuellen Berechnungen zufolge kündigen sich steigende Temperaturabweichungen für Juni und Juli an. Im Vergleich zum Klima-Jahresmittel der letzten 30 Jahre könnten die ersten beiden Sommermonate bis zu 2 Grad wärmer ausfallen. Der August könnte sich mit einer durchschnittlichen Temperatursteigerung von 0,5 bis 1 Grad Celsius einreihen.
Hier finden Sie die Durchschnittstemperaturen der Klimamittel in der Sommerperiode im Zeitraum Juni bis August:
Im Klimamittel von 1961 bis 1990 betrug diese 16,3 Grad, während sie im Zeitraum von 1991 bis 2020 auf 17,6 Grad anstieg. Gemäß Prognosen könnte sie im Sommer 2024 auf etwa 19,4 Grad anwachsen.

Hitze bringt allerdings nicht zwangsläufig Trockenheit mit sich!


Gemäß Prognosen steht ein regenreicher Sommer bevor. Für den Juni werden in alpinen Regionen übermäßige Niederschläge vorhergesagt, während der Juli in Mittelgebirgen und den Alpen eher schwülwarm und von Gewittern durchzogen sein wird. Auch der August wird voraussichtlich nasser als üblich sein. Diese regenreichen Aussichten versprechen eine dringend benötigte Wasserzufuhr für die Flora und Fauna.
Diese Vorhersagen basieren auf dem CFS Modell (Climate Forecast System) der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration).

Regenwasser sammeln und der Hitze trotzen


Jetzt im April ist genau der richtige Monat, um reichlich Regenwasser für den Garten zu sammeln. Nachdem der April nass werden soll, also beste Voraussetzungen bietet, um sich auf den heißen Sommer vorzubereiten, kann man nun mit Regentonne und Wassertank ganz einfach Wasser speichern. Eine Regentonne ist schnell und einfach aufgestellt. Ein Wasserfass unter einem fallenden Dachrohr ist eine effiziente Möglichkeit, um Regenwasser zu sammeln und später zu nutzen.
Vor Hitze kann man sich schützen, indem man Rollos oder lichtundurchlässige Vorhänge schließt und Aktivitäten im Freien auf kühlere Stunden verlegt.

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Mit Bauernregeln durch trockene Zeiten


Die sich wiederholende Sommerdürre wird von Landwirten mit großer Sorge erwartet, da sie eine ernsthafte Bedrohung für zahlreiche Existenzen darstellt. Die Auswirkungen der Trockenheit machen sich auch für jeden Verbraucher am Markt bemerkbar. Steigende Preise und die eingeschränkte Auswahl an Lebensmitteln sind die offensichtlichen und kurzfristigen Folgen.
Um einen Hauch von Optimismus zu verbreiten, liegt es nahe, einige Bauernregeln zu zitieren. Eine dieser Regeln bezieht sich auf die Vorhersage kommender Jahreszeiten basierend auf dem Wetteranfang im März: „So wie der erste März, so der Frühling. So wie der 2. März, so der Sommer. So wie der 3. März, so der Herbst.“
Da es am 1. März vielerorts in Bayern geregnet hat, könnte dies zumindest auf einen niederschlagsreichen Frühling hindeuten und eine gute Ernte versprechen.
Eine andere Bauernregel lautet: „Regen im April, jeder Bauer will.“ Diese Regel lässt weitere Lichtblicke zu.

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