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Rückblick 2023

Zwischen Dürrewahrnehmung und regionaler Entspannung

Nach dem extremen Sommer 2022 stand das Jahr 2023 unter besonderer Beobachtung. Die öffentliche Wahrnehmung war stark geprägt von der Frage, ob sich die außergewöhnliche Trockenheit fortsetzen würde oder ob eine Entspannung eintritt.

Tatsächlich zeigte sich 2023 regional sehr unterschiedlich. In einigen Gebieten sorgten feuchtere Phasen zeitweise für eine Entlastung von Böden und Vegetation, während andere Regionen weiterhin mit niedrigen Grundwasserständen und angespannten Wasserverhältnissen zu kämpfen hatten. Besonders deutlich wurde, dass sich Dürre nicht mehr allein an einzelnen Hitzesommern festmachen lässt, sondern an langfristigen Bodenfeuchtewerten, Grundwasserständen und der Verteilung von Niederschlägen über das Jahr.

Für Landwirtschaft, Kommunen und Unternehmen wurde 2023 zunehmend zu einem Jahr der Erkenntnis. Wasserverfügbarkeit ist keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern ein planbarer Faktor. Die Diskussion verlagerte sich weg von kurzfristigen Extremereignissen hin zu Fragen der Vorsorge, der Speicherung und des nachhaltigen Umgangs mit Wasserressourcen.