Vom Reagieren zum Planen
Das Jahr 2025 steht sinnbildlich für einen Wandel im Umgang mit Wasser. Die Frage lautete weniger, ob Trockenheit auftritt, sondern wie gut Regionen, Betriebe und Haushalte darauf vorbereitet sind.
In vielen Bereichen zeigte sich, dass reine Sofortmaßnahmen nicht mehr ausreichen. Wer bereits in den Jahren zuvor in Wasserspeicherung, Regenwassernutzung oder alternative Versorgungskonzepte investiert hatte, war klar im Vorteil. Gleichzeitig wurde sichtbar, wie verwundbar Strukturen bleiben, die ausschließlich auf kurzfristige Niederschläge angewiesen sind.
2025 kann daher als Übergangsjahr verstanden werden. Dürre wurde nicht mehr primär als außergewöhnliches Ereignis kommuniziert, sondern als kalkulierbares Risiko. Planung, Vorsorge und regionale Anpassung rückten stärker in den Mittelpunkt, sowohl in der Landwirtschaft als auch in Kommunen und Unternehmen.


