Vorsorge entscheidet über Stabilität
Der Blick auf 2026 richtet sich weniger auf konkrete Wetterprognosen als auf strukturelle Fragen. Entscheidend wird sein, wie konsequent Wassermanagement, Speicherung und Nutzung weiterentwickelt werden.
Unabhängig davon, ob einzelne Sommer kühler oder feuchter ausfallen, bleibt der langfristige Trend bestehen. Wasser wird ungleichmäßiger verfügbar sein. Phasen mit viel Niederschlag wechseln sich mit längeren Trockenzeiten ab. Böden, die bereits geschädigt sind, reagieren empfindlicher, Grundwassersysteme erholen sich langsamer.
Für 2026 zeichnet sich daher klar ab, dass frühzeitiges Handeln entscheidend ist. Regenwasser sammeln, Abflüsse bremsen, Speicher schaffen und Nutzungskonzepte anpassen sind keine Notmaßnahmen mehr, sondern Bestandteil einer stabilen Vorsorgestrategie. Wer vorbereitet ist, gewinnt Handlungsspielraum. Wer wartet, bleibt abhängig vom Zufall.


