Die Zukunft der Landwirtschaft
Im Februar 2023 stand die Thematik ungeschönt im Mittelpunkt eines landwirtschaftlichen Kongresses in den Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf: Der Klimawandel und seine Folgen für die Landwirte in Bayern.
Im Februar 2023 stand die Thematik ungeschönt im Mittelpunkt eines landwirtschaftlichen Kongresses in den Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf: Der Klimawandel und seine Folgen für die Landwirte in Bayern.
Die Trockenheit hat in den letzten Jahren erhebliche Auswirkungen auf die Ernteerträge in Deutschland gehabt. Wenn es zu wenig Niederschlag gibt, leidet die Vegetation und die Ernteerträge können stark reduziert werden. Infolgedessen können Ernteausfälle auftreten, die zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führen können.
Die Trockenheit hat auch Auswirkungen auf die Qualität der Ernten. Wenn es zu wenig Niederschlag gibt, können Pflanzen nicht ausreichend wachsen und sich entwickeln. Dadurch können die Erträge kleiner und die Pflanzen insgesamt anfälliger für Krankheiten und Schädlinge werden.
Vonseiten der Landwirtschaftsexperten der EU gibt es bereits Prognosen zur Ernte. So sollen die Maiserträge dieses Jahr im Vergleich zu 2022 steigen, auch die Getreideerträge sollen steigen. Spricht man aber mit Landwirten vor Ort, so ist die einhellige Meinung, dass man zuerst abwarten muss, wie sich das Frühjahr entwickelt – und zwar weniger in Sachen Frost und Kälte, sondern in Sachen Niederschläge.
In vielen Regionen Deutschlands ist der Grundwasserspiegel auf einem Rekordtief, nun kommt es also darauf an, ob dies bis zum Sommer ausgeglichen werden kann. Regenreiche Frühlingstage sind die große Hoffnung – und was nun angesagt ist, ist die Kunst, das Wasser zu speichern.
Eine besonders gute und effektive Lösung für die Land- und Forstwirtschaft sind Wassersilos. Ein Wassersilo bietet Platz für mehrere hunderttausend Liter Wasser – dies ermöglicht die Versorgung von Feldern, Pflanzen und Tieren auch in langen Dürreperioden. Der Wassersilo kann sowohl am Hof aufgebaut werden als auch auf abgelegenen Feldern oder am Waldrand als Löschwasserspeicher. Die Einsatzgebiete sind vielfältig und vor allem: Die Wassermenge, die hier gespeichert werden kann, ist absolut überzeugend.
Der Aufbau dieser besonderen Wasserspeicher ist einfach, die Silos bestehen aus einer Wand und einem Kunststoffinlay. Je nach Einsatzgebiet wählt man die passende Kunststofffolie und das Zubehör. In diesem Video sieht man auch gleich, wie der Aufbau funktioniert:
Der Winter 2022/23 war zu trocken, und das nicht nur in Italien oder Frankreich, sondern auch in Bayern. Die Messstellen verzeichnen ein eklatantes Absinken des Grundwasserspiegels, der Stand ist niedrig wie noch nie. Muss man sich nun Sorgen machen, das ist die gute Frage.
Wir sind der Meinung, es ist besser, die Energie ins Vorsorgen zu stecken anstatt ins sich Sorgen machen. Manche Grundwasser Messstellen verzeichnen ein historisches Tief, seit 2007 wurden Tiefstände in diesem Ausmaß nicht verzeichnet. Für den kommenden Sommer bedeutet das: Wenn im Frühling nun nicht ausgiebige Niederschläge stattfinden, dann wird der Sommer mit bestimmten Einschränkungen starten, so, wie man das aus dem sehr trockenen Sommer 2022 bereits kennt.
Einschränkungen in Bezug auf Wasser könnten sein, dass man aus Flüssen und Seen kein Wasser mehr zum Gießen entnehmen darf, dass das Garten Wässern aus der Wasserleitung untersagt wird oder dass auf den Weiden das Wasser knapp wird. Entgegenwirken kann man, indem man nun Wasser bunkert – denn egal, wie viel es regnet, das Wasser, das über die Dachflächen gesammelt werden kann, könnte über Dürreperioden hinweghelfen.

Oberirdische Wassertanks für den Garten, die Kleingartenanlage oder auch die Landwirtschaft.

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Wie man Wasser sparen kann, das beschäftigt mittlerweile auch die Politik. Eines ist klar: Die Hoffnung, über Verbundleitungen in Dürrezeiten Wasser von einer Region in die andere zu pumpen, wird sich zerschlagen, wenn die Sommer weiterhin so trocken bleiben. Zudem kann dieses „Wasser hin- und herpumpen“ auch zu Unstimmigkeiten zwischen Regionen und Ländern führen, wie man es im vergangenen Jahr (2022) in Italien erleben durfte. Damals hatten Politiker gefordert, Wasser vom Gardasee abzupumpen, um damit Regionen in Not zu versorgen. Sowohl Anwohner als auch Umweltschützer protestierten heftig.
Zum Thema Wasser sparen werden wir hier noch einige Beiträge zur Verfügung stellen. Die Möglichkeiten sind enorm, wenn man sich entsprechend rüstet.
Weiterführende Links:
März 2023: Grundwassertiefstände in Bayern
März 2023: Die Pläne der Regierung
Februar 2023: Italiens Grundwasserspiegel
Ja, es ist sinnvoll, frühzeitig über Maßnahmen zur Wasserbereitstellung nachzudenken. Die Trockenheit im Sommer führt oft zu einem Rückgang des Grundwasserspiegels und einer niedrigen Verfügbarkeit von Oberflächenwasser. Insbesondere für Unternehmen und Landwirte, die auf eine zuverlässige Wasserversorgung angewiesen sind, kann dies zu erheblichen Problemen führen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Wasserreserven anzulegen. Regenwasser kann beispielsweise aufgefangen und in Tanks oder Zisternen gespeichert werden. Eine andere Möglichkeit ist die Nutzung von Brunnenwasser. Auch die Wiederverwendung von Abwasser kann eine sinnvolle Alternative darstellen.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nicht alle Maßnahmen zur Wasserspeicherung und -verwendung in jeder Region erlaubt sind. Es gibt bestimmte Regelungen, die befolgt werden müssen, um das Grundwasser und die Umwelt nicht zu schädigen. Informieren Sie sich daher am besten im Vorfeld bei den zuständigen Behörden und lassen Sie sich beraten.

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