Wetter 2024: Warmer Winter – heißer Sommer?

Der Winter ist noch nicht vorbei und schon werden erste Prognosen für den kommenden Sommer ausgearbeitet. Interessant sind diese Langzeitprognosen vor allem für Landwirte und Obstbauern, denn immerhin geht es um Ernten und Vorsorge. Langzeitprognosen können nicht das Wetter für den Sommer zeigen, aber sie können erste Trends in Hinblick auf die Trockenheit aufzeigen.

Die gute Nachricht gleich vorweg: Seit Oktober 2023 brachten regelmäßige Niederschläge, verursacht durch eine atlantische Frontalzone, viel Wasser nach Deutschland. Diese andauernden Niederschläge konnten die oberen Bodenschichten durchfeuchten, was sich sehr positiv auf den Grundwasserspiegel ausgewirkt hat. Ein Blick auf den Dürremonitor bestätigt die verbesserte Situation deutlich. Sowohl der Oberboden als auch das für Pflanzen verfügbare Wasser wird als gut bis sehr gut eingestuft, und der Gesamtboden hat sich in großen Teilen Deutschlands regenerieren können. Dies schafft eine hervorragende Ausgangslage für den Beginn der Vegetationsperiode im Frühjahr.

Wird im Sommer 2024 das Wasser knapp?

Die schlechte Nachricht: Im statistischen Mittel war der Winter zu warm, und zwar zwischen 1,3 und 2,5 Grad. Dieses statistische Ergebnis könnte durch arktische Kaltluftmassen, die meist im Februar erwartet werden, noch verändern. Diese Kaltluftmassen könnten auch wieder vermehrt Schneefall in hohen Lagen bringen, und dieser Schnee ist ein wichtiger Wasserspeicher. Je weniger Schnee in den Bergen, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass im Sommer das Wasser knapp wird?

Ganz so einfach ist es nicht. Auch wenn viel Schnee auf den Bergen liegt – wenn es im Frühling abrupt warm wird und der Schnee schneller schmilzt als bei normalen Temperaturen, dann kommt es eher zu Hochwasser. Der Boden wird diese Hochwasser zwar besser aufnehmen können als in den vergangenen Jahren, da er besser durchfeuchtet ist, doch auch das ist „nur“ Statistik, da dies von Region zu Region unterschiedlich ist.

Sämtliche Langzeitmodelle prognostizieren einen Sommer, der statistisch betrachtet zu warm ist. Das bedeutet zwar nicht, dass in ganz Deutschland Dürregefahr droht, doch es lohnt sich, sich vorzubereiten. Eines ist nämlich, zumindest laut Meteorologen, gewiss: Das Wetter wird nicht mehr „normal“, will heißen, die Sommer werden generell wärmer.

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Dürregefahr und langfristige Wetterprognosen

Nach den zunehmend zonalen Wetterlagen mit phasenweise reichlich Niederschlag in der Zeit von Weihnachten bis Anfang Februar prognostizieren Meteorologen, dass die Großwetterlage im Frühling nicht besonders trocken ausfallen wird. Der Sommer aber könnte das durchaus. Ein Hinweis dafür ist zum Beispiel die im Moment sehr aktive Sonne.

Es war das Thema des Winters: Polarlichter in Deutschland, oftmals zu sehen bis in den Alpenraum. Dies geschieht in Jahren besonders hoher Sonnenaktivität, und mit 2024 ist hier der Peak erreicht. Danach wird die Aktivität der Sonne wieder zurückgehen, um dann in etwa elf Jahren wieder einen Höhepunkt zu erreichen. Man hat beobachtet, dass in Sommern, in denen die Sonnenaktivität sich am Maximum befindet, häufiger meridionale Großwetterlagen eintreten.

Meridionale Großwetterlagen bedeuten eine Nord-Süd- und Süd-Nord-Strömung, was in Europa dazu führen könnte, dass wieder viel trockene und heiße Luft aus der Sahara oder aus Südeuropa nach Mitteleuropa kommt. Ein Dürresommer wäre damit angelegt. Wenn aber die meridionale Großwetterlage Nord-Süd verläuft, dann würde 2024 etwas zu kühler Sommer werden.

Generell gilt: Wie das Wetter im Sommer 2024 in Deutschland wird, kann man nicht mit Gewissheit sagen, man kann aber Tendenzen und Trends beobachten. Und der Rest ist Vorsorge! Wir auf Dürremonitor berichten regelmäßig!

Rückblick 2023

Zwischen Dürrewahrnehmung und regionaler Entspannung

Nach dem extremen Sommer 2022 stand das Jahr 2023 unter besonderer Beobachtung. Die öffentliche Wahrnehmung war stark geprägt von der Frage, ob sich die außergewöhnliche Trockenheit fortsetzen würde oder ob eine Entspannung eintritt.

Tatsächlich zeigte sich 2023 regional sehr unterschiedlich. In einigen Gebieten sorgten feuchtere Phasen zeitweise für eine Entlastung von Böden und Vegetation, während andere Regionen weiterhin mit niedrigen Grundwasserständen und angespannten Wasserverhältnissen zu kämpfen hatten. Besonders deutlich wurde, dass sich Dürre nicht mehr allein an einzelnen Hitzesommern festmachen lässt, sondern an langfristigen Bodenfeuchtewerten, Grundwasserständen und der Verteilung von Niederschlägen über das Jahr.

Für Landwirtschaft, Kommunen und Unternehmen wurde 2023 zunehmend zu einem Jahr der Erkenntnis. Wasserverfügbarkeit ist keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern ein planbarer Faktor. Die Diskussion verlagerte sich weg von kurzfristigen Extremereignissen hin zu Fragen der Vorsorge, der Speicherung und des nachhaltigen Umgangs mit Wasserressourcen.

Dürre in Deutschland: Land in Sicht?

Mit den Niederschlägen des Winters 2023 scheint eine Periode großer Trockenheit zu Ende zu gehen. Die Grundwasserstände in Unterfranken erholen sich – wird sich nun auch die Gesamtsituation entspannen?

In Unterfranken, eine der trockensten Regionen Bayerns, konnte man dieses Jahr aufatmen. Das Bayerische Landesamt für Umwelt vermeldet eine Stabilisierung der Grundwasserstände, was an den durchschnittlichen bis hohen Niederschlagsmengen liegt. Obwohl die Trockenheit und das Wassersparen weiterhin wichtige Themen sind, sind die aktuellen Daten ermutigend.

Das Landesamt wertet in seinem Informationsdienst über 50 Messstellen in Unterfranken aus – nur fünf davon weisen derzeit (Stand Dezember 2023) niedrige oder sehr niedrige Grundwasserstände auf. Die anderen Messstellen zeigen positive Ergebnisse. Hier liegen die meisten Messpunkte im grünen Bereich, was auf die anhaltenden Regenmengen zurückzuführen ist. Da Unterfranken üblicherweise im Jahresmittel weniger Niederschlag verzeichnet als der Süden Bayerns, hat die Region in den letzten Trockenjahren mehrfach unter Wasserknappheit gelitten. Das Jahr 2023 bringt jedoch Erleichterung, da mehrere Monate überdurchschnittliche Regenfälle verzeichnet werden konnten.

Auffällig ist, dass die Temperaturen nahezu das gesamte Jahr über dem langjährigen Mittel lagen. Dies wirkt sich auf die Neubildung von Grundwasser aus, da höhere Temperaturen zu erhöhter Verdunstung führen. Trotz der positiven Nachrichten betonen Experten, dass die Wasser-Defizite der vergangenen Jahre noch nachwirken. Die Regierung von Unterfranken und einzelne Kommunen hatten in den vergangenen Jahren wiederholt zum Wassersparen aufgerufen. Auch wenn die aktuelle Lage positiver ist, ist weiterhin ein bewusster Umgang mit Wasser erforderlich, um langfristig die Grundwasserstände zu stabilisieren.

Wir empfehlen: Regenwasser speichern, wenn es in großen Mengen zur Verfügung steht!

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Sechs Maßnahmen gegen Dürre

Die Austrocknung der Landschaft in Deutschland ist zu einem Problem geworden, das nicht nur durch Trockenjahre und Dürresommer, sondern auch durch Ursachen wie übermäßige Entwässerung und Strukturveränderungen in Fließgewässern verschärft wird. Feuchtgebiete und Ökosysteme leiden unter sinkenden Grundwasserspiegeln, was zu gravierenden Schäden führt. Die Klimaveränderung verstärkt zudem die Häufigkeit von Wetterextremen. Das Bundesumweltministerium und verschiedene Institutionen, die sich der Erforschung der Klimaveränderungen verschrieben haben, erkennen die Dringlichkeit an und betonen die Notwendigkeit, den gestörten Wasserhaushalt naturnäher zu gestalten.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind großteils langfristige Maßnahmen, die möglichst zeitnah umgesetzt werden sollen. Zu diesen Maßnahmen kommen aber auch Maßnahmen für die Land- und Forstwirtschaft, die sofort Wirkung zeigen, wie das zur Verfügung stellen von Löschwasserbecken oder Wassersilos, die Regenwasser aufnehmen und in Trockenzeiten abgeben können.

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Wir stellen verschiedene Maßnahmen vor, die zum Teil bereits in der Umsetzung sind, zum Teil, je nach Region, noch in Diskussion sind.

  1. Integration des natürlichen Wasserrückhalts: Um Trockenheit und Dürre zu bekämpfen, sollte der natürliche Wasserrückhalt in die Planung für Flussgebiete integriert werden. Dies erfordert Szenarien zur Entwicklung des Wasserhaushalts, basierend auf klaren Bestandsaufnahmen von Feuchtgebieten und grundwasserabhängigen Ökosystemen.
  2. Anpassung bestehender Grabensysteme: Um den natürlichen Wasserrückhalt zu fördern, sollten flächenweit vorhandene Grabensysteme, die zu übermäßiger Entwässerung führen, angepasst werden. Hierbei ist besonders wichtig, Gräben in Perioden mit hohem Wasserdargebot zurückzubauen und die Polderbewirtschaftung in Niederungen und Flussauen anzupassen.
  3. Kopplung öffentlicher Fördermittel an ökologische Kriterien für die Forstwirtschaft: Öffentliche Mittel für den Waldumbau sollten an klare ökologische Kriterien geknüpft werden. Eine nachhaltige Waldbewirtschaftung sollte über das gesetzliche Mindestmaß hinaus einen positiven Beitrag zur Verbesserung der wasserbezogenen Ökosystemleistungen leisten.
  4. Förderung neuer Wälder und Agroforstwirtschaft: Die Schaffung neuer Wälder und die Etablierung von Agroforstwirtschaftssystemen können zur Verbesserung der Wasser- und Nähstoffversorgung während längerer Trockenperioden beitragen und die Fragmentierung von Waldflächen verringern.
  5. Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und Wasserhaltefähigkeit landwirtschaftlicher Böden: Die Landbewirtschaftung sollte darauf abzielen, das natürliche Versickerungspotenzial der Böden wiederherzustellen, ihre Wasserhaltefähigkeit zu stärken und die Verdunstung zu reduzieren. Maßnahmen könnten die Förderung des Bodenlebens und eine Erhöhung des Humusgehalts umfassen.
  6. Entgegenwirken von Bodenversiegelung und sinnvolle Nutzung von Regenwasser: Neben der Reduzierung der Bodenversiegelung durch Überbauung sollte in bereits besiedelten Gebieten die Versickerung durch aktive Entsiegelung oder versickerungsfähige Oberflächenmaterialien erhöht werden.

All diese Maßnahmen können den Beginn einer nachhaltigen Veränderung darstellen. Nun gilt es, diese auch umzusetzen.

Dürremonitor präsentiert euch regelmäßige Updates!

Maßgeschneiderte Strategien für die Tierhaltung

Die Landwirtschaft in Deutschland sieht sich mit Hitzewellen und Dürreperioden konfrontiert. Monate mit Rekordtemperaturen und wenig Niederschlag sollen, geht es nach dem deutschen Wetterdienst, auch weiterhin häufig vorkommen. Landwirte stehen vor der Herausforderung, ihre Tierbestände vor Hitzestress zu schützen und gleichzeitig Ertragsverluste in der Futtermittelproduktion zu vermeiden.

Die Regulierung des Stallklimas durch Lüftungsanlagen und Tränken, die tierwohlgerechte und klimaeffiziente Stallplanung und auch die Versorgung der Tiere mit ausreichend Wasser auf den Weiden gehören zu diesen Maßnahmen. Auf den Weiden ist zum Beispiel ein Wasserfass Anhänger die ideale Lösung, um Weidetiere jederzeit und ganz flexibel zu versorgen.

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Futterqualität im Fokus

Die Qualität der Ernte in trockenen Monaten ist entscheidend für die Futtermittelproduktion. Um auf Extremwetterlagen schnell zu reagieren, ist eine optimale Pflege der Felder entscheidend. Vor allem in Dürreperioden gilt es, die Bewässerung sicherzustellen. Regelmäßig bewässerte Felder sind weniger gefährdet, bei starken Unwettern und Regenfällen vom Abtragen oberer Erdschichten betroffen zu sein. Wo die Wasserversorgung stimmt, stimmt das Gleichgewicht!

Und was kann man sonst noch tun? Auch durch eine angepasste Fruchtfolge kann die Anfälligkeit des Bodens gegenüber Erosionen reduziert werden, genauso wie durch Zwischensaaten und die Auswahl von Sorten, die Wetterextreme besser wegstecken können. Durch sorgsame Planung kann der Boden nicht nur entlastet, sondern sogar ertragreicher gemacht werden – und das in Zusammenarbeit mit vernünftiger und angepasster Bewässerung kann die Folgen extremer Dürresommer und Hitzewellen minimal halten.

Klimawandel, Wassertanks und neue Pläne

Wie bereits in einigen Beiträgen berichtet, steht es mittlerweile außer Frage, dass Wetterextreme an Intensität und Häufigkeit zunehmen. Trockenperioden, Hitzewellen und Starkregenereignisse bedrohen nicht nur die Menschen in ihrem Alltag, sondern auch die Stabilität und den Ertrag landwirtschaftlicher Kulturen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen und weiterhin erfolgreich zu wirtschaften, ist eine Anpassung wichtig. Was Experten für biologischen und biodynamischen Landbau seit Jahrzehnten vertreten, wird nun auch für die herkömmliche Landwirtschaft empfohlen, um die Folgen der intensiven Wetterextreme einzudämmen.

Nicht nur in den Frühjahrs- und Sommermonaten sind Pflanzen und Böden vermehrt extremen Wetterbedingungen ausgesetzt. Trockenperioden, Hitze und Wassermangel können die Entwicklung von Kulturen beeinträchtigen, was zu Ertragsverlusten führt, können aber auch ganze Landstriche nachhaltig verwüsten und für längere Zeit nicht bewirtschaftbar machen. Auch kurzfristige Wetterextreme wie lokaler Starkregen oder starke Windböen fördern die Bodenerosion und richten somit Zerstörungen mit Langzeitfolgen an.

Um den Pflanzenbau und die Bodenfruchtbarkeit so gestalten, dass sie diesen Herausforderungen besser gewachsen sind, gibt es mittlerweile offizielle Empfehlungen:

  1. Durch eine angepasste Fruchtfolge kann die Anfälligkeit des Bodens gegenüber Wetterextremen reduziert werden.
  2. Die Auswahl geeigneter Sorten und Zwischensaaten verbessert die Ertragssicherheit und stärkt den Boden.
  3. Mit bodenschonenden Bearbeitungsmethoden trägt man nicht nur zur langfristigen Gesundheit des Bodens bei, sondern macht diesen auch resistenter gegenüber äußeren Einflüssen.
  4. Die gezielte Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit durch Humusaufbau fördert widerstandsfähige Pflanzen.
  5. Maßnahmen zur Vermeidung von Bodenerosion sind entscheidend, um die Qualität des Bodens zu erhalten. Dazu gehören schonende Bodenbearbeitungstechniken und der Anbau von Blühmischungen.

Wasser speichern und Boden pflegen

Höhere Temperaturen im Frühjahr, weniger Niederschläge im Sommer und vermehrte Starkregenereignisse im Winter sind einige Beispiele für Wetterereignisse, mit denen wir zunehmend konfrontiert sind. Dies erfordert Maßnahmen. Eine davon ist, Wasser zu speichern, wenn es in rauen Mengen zur Verfügung steht, und dann konsequent zu bewässern. Ausgetrockneter Boden kann Wasser nicht speichern und bei Starkregen entstehen Schäden durch das Wegspülen der Bodenkrume. Es gilt also, dafür zu sorgen, dass der Boden nie massiv austrocknet. Mit Regenwassertanks und Wassersilos kann Regenwasser in den regenreichen Monaten gespeichert werden, sodass es in den trockenen Monaten zur Verfügung steht.

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Außerdem kann man durch eine standortangepasste Fruchtfolge die Bodenfruchtbarkeit erhöhen, durch Zwischenfrüchte und Untersaaten den Boden gezielt bedecken und somit die Durchwurzelung und die Wasseraufnahme und -speicherung fördern und durch schonende Bodenbearbeitungstechniken den Boden gesünder und widerstandsfähiger machen.

Denn auch wenn das Klima härter wird: Es gibt immer Möglichkeiten, um gezielt und schonend entgegenzuwirken.

Dürremonitor sorgt für regelmäßige Klimaberichte!

Das war der Sommer 2022

Die individuelle Wahrnehmung des Sommers 2022 könnte unterschiedlicher nicht sein. „Traum Badesommer“ schwärmten die einen, „viel zu trocken“ klagten die anderen. Der Unterschied in der Wahrnehmung war besonders unterschiedlich zwischen der Stadt- und der Landbevölkerung und den Berufstätigen und jenen, die im Sommer frei haben. Doch die Rechnung ganz zum Schluss, die macht die Statistik!

Sommer 2022: Statistisch viel zu heiß

Die Statistiker haben gesprochen: 2023 war ein Sommer mit Rekordtemperaturen, viel zu wenig Niederschlag und „außergewöhnlicher Dürre“. Flüsse und Seen brachten außergewöhnliche Tiefstände und es kam zu Einbrüchen im Schiffsverkehr auf wichtigen Hauptverbindungen. Hinzu kamen großflächige Waldbrände und Trinkwassermangel – eine Situation, wie man sie bis dato in Deutschland nur selten erlebt hat. Hier nun aber das Ganze in Zahlen.

  • Mit 40,3 Grad Celsius wurde am 20. Juli die höchste Temperatur gemessen
  • Die Durchschnittstemperatur betrug 19,22 Grad Celsius
  • Mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 145 l/m² wurden 59,5% des Sollwertes von 239 l/m² erreicht
  • Mit 814,51 Stunden Sonnenschein lag der Sommer 2022 um 33% über dem „Sommersoll“
  • Statistisch betrachte war es sowohl im Juni als auch im Juli und August zu warm

Wer sich noch erinnern kann, weiß, dass es Ende Juni zu schweren Unwettern kam, was zu einer Abkühlung führte, dies hielt aber nur kurz an. Problematisch war zu diesem Zeitpunkt auch, dass vielerorts die Erde bereits so trocken war, dass sie mit den großen Wassermengen der Unwetter nicht zurecht kam, viel Wasser floss ungenutzt ab.

Genau in solchen Situationen wäre es angesagt, Wasser zu sammeln. Genau dann, wenn so viel Wasser vom Himmel kommt, dass es vom Boden nicht mehr aufgenommen werden kann, lohnt es sich, dieses zu sammeln und zu einem späteren Zeitpunkt gezielt zum Wässern und Gießen zu verwenden.

Die besten Wassertanks zum Regenwasser sammeln hier gleich im Überblick:


Mit Regenwassertanks für den Garten, die Landwirtschaft und das Unternehmen kann man nicht nur seine Ausgaben für Wasser reduzieren, sondern sichert sich auch ab – für richtig trockene Zeiten. Am besten gleich jetzt damit beginnen!

Wir auf Dürremonitor haben viele sinnvolle Informationen und berichten regelmäßig!

Am Berg fehlt das Wasser

Die Sommer werden trockener und heißer, die Meldungen dazu füllen Wetterseiten und Zeitungen. Dass dies auch eine massive Auswirkung auf die Bewirtschaftung von Berghütten hat, berichtete unter anderem der Deutsche Alpenverein. Im Sommer mussten die ersten Berghütten ihren Betrieb vorzeitig einstellen, weil kein Trinkwasser mehr verfügbar war.

Wie kann es dazu kommen?

Im Gegensatz zu Betrieben im Tal sind Berghütten nicht an das öffentliche Versorgungsnetz angeschlossen. Das auf der Hütte benötigte Wasser wird aus oberflächennahen Wasservorräten genommen, die durch Schmelzwasser von den Gletschern oder durch Niederschläge gespeist werden. Hier zeigt sich auch bereits das Problem: Gibt es keine Niederschläge oder sehr wenig Niederschläge, werden diese Vorräte im Frühsommer und Sommer nicht mehr gespeist und das Wasser wird immer weniger. Der Rückgang der Gletscher tut sein Übriges dazu.

Die Lösung: Wasser bunkern

Das vorhandene Wasser sparsam zu nutzen, so lautet der Plan – Wasser bunkern die wichtigste Maßnahme. Denn wenn Schnee und Eis auf den Gletschern immer weniger werden und somit zu wenig Schmelzwasser entsteht oder aber die Schneeschmelze im Frühling zu rasch stattfindet, so findet keine kontinuierliche Wasserversorgung mehr statt. Es gilt also, das Schmelzwasser, das zu rasch abfließt, in künstlichen Wasserspeichern aufzufangen und zusätzlich jede Chance zu nutzen, um Regenwasser zu bunkern.

Zum Transport und Lagern von Wasser an fast jedem Einsatzort bieten sich verschiedenste Lösungen:

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Für viele Einsatzgebiete geeignet und unschlagbar im Preis: Die unterirdischen Regenwassertanks.


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Wasser sparen, das Gebot der Stunde

Der sorgsame Umgang mit dem kostbaren Nass ist das Wichtigste, um sicher zu stellen, dass Berghütten auch weiterhin bewirtschaftet werden können. Bergfreunde und Kletterfans dürfen ein neues Bewusstsein zum Umgang mit Wasser auf entlegenen Berghütten entwickeln. Der Alpenverein rät zu verschiedensten Maßnahmen – und auch zum Verständnis für diese:

  • Der Einsatz von Trockentoiletten
  • Der Verzicht auf das Duschen auf der Hütte
  • Der sparsame Umgang mit Wasser beim Waschen oder Zähneputzen
  • Der Verzicht auf überflüssiges Geschirr wie Untertassen oder zusätzliche Teller für Salat

Nur wenn Gäste die Hüttenwirte und Hüttenwirtinnen bestens unterstützen, kann die Bewirtschaftung der Hütten weiter sichergestellt sein. Gemeinsam klappt’s!

Bleibt stets informiert – mit dem Dürremonitor!

Die zuverlässige Lösung für die Wasserspeicherung

Wasser speichern ist das Thema der Stunde – und große Mengen Wasser zu speichern wird für landwirtschaftliche Betriebe immer bedeutsamer. Wer die Möglichkeit hat, in regenreichen Perioden große Mengen Regenwasser einzufangen, wird dies auch tun. Ein effizientes Wasserspeicherungssystem ist von entscheidender Bedeutung, um diese großen Mengen Wasser zu lagern. Wassersilos, sowohl als offene als auch geschlossene Systeme, sind dabei eine hervorragende Option. Sie bieten eine hohe Stabilität und ermöglichen die Lagerung von Brauchwasser, Gießwasser und sogar Meerwasser.

Stahlwellblechtanks für maximale Stabilität

Besonders kostengünstig und auch einfach zu installieren sind Wassersilos aus Stahlblech, die bei guter Qualität auf eine Höhe von sechs Metern aufgebaut werden können und dementsprechend viel Wasser speichern können. Wir reden hier von mehreren 100.000 Litern!

Wie wäre es mit diesem Wassersilo? Für Landwirtschaft und Industrie, mit RIESEN Füllmenge!

Durchmesser 11,83m
Füllmenge 170,1m³

Oder dieser Wasserspeicher? Für die Landwirtschaft oder zur Löschwasservorhaltung bestens geeignet!

Durchmesser 1,82m
Volumen 15,9m³

Die oben abgebildeten Stahlblechsilos sind besonders stabil. Das Wellenprofil des Stahlblechs sorgt für eine hohe Formstabilität der Wasserspeicher. Zusätzlich garantiert ein patentierter Bolzensatz eine hohe Zugfestigkeit und ermöglicht eine schnellere Montage im Vergleich zu herkömmlichen Systemen. Darüber hinaus sind diese Wassersilos aufgrund einer neu entwickelten Zinkbeschichtung extrem korrosionsbeständig.

Wassersilos: So funktioniert‘s

Um eine maximale Flüssigkeitsdichte zu gewährleisten, werden die Wassersilos mit individuell angefertigten Kunststoffplanen ausgestattet. Je nach Art der gelagerten Flüssigkeit kommen verschiedene Kunststoffe mit entsprechenden Materialstärken zum Einsatz.

Um das Wasser im Silo vor Verschmutzungen und Algenbildung zu schützen, gibt es verschiedene Lösungen: Abdeckungen aus Stahlwellblech können für Wasserbecken bis zehn Meter Durchmesser verwendet werden und sind besonders einfach zu montieren. Es gibt aber auch schwimmende geschlossene Abdeckungen, die verhindern, dass Verschmutzungen in den Wasserspeicher gelangen. Es bieten sich aber auch Schwimmplanen und Spannplanen an, die das Algenwachstum im Wassersilo reduzieren.

Wassersilos gibt es übrigens nicht nur in runder Form, sondern auch mit rechteckiger Grundfläche. Durch den Einsatz eigens entwickelter Maschinen können enge Winkel und Krümmungen in die Wellblechplatten eingebracht werden, was die Herstellung von quadratischen Wasserspeichern ermöglicht. Je nach Bedarf kann man dann zwischen der runden oder der eckigen Grundfläche wählen.

Immer am Puls der Zeit – Folge uns auf Dürremonitor für regelmäßige Updates!

Dürremonmitor: Was macht der Weinbau?

Die zunehmenden Dürresommer stellen Landwirte und Landwirtinnen vor große Herausforderungen. Egal, ob es um Viehzucht, Obstanbau, Weizen oder Weinbau geht: Wird das Wasser knapp, ist die Ernte in Gefahr. Wir haben zum Thema Weinbau recherchiert – am Beispiel Franken.

Das vergangene Weinjahr war in der Region noch trockener als das bereits bekannte Dürrejahr 2018. Die Winzer in Unterfranken sehen sich gezwungen, verstärkt auf künstliche Bewässerung zurückzugreifen, da der Anbau ohne diese Maßnahme mit erheblichen Ertragseinbußen einhergeht.

Dies wurde sogar im Zuge eines Forschungsversuches genau belegt: Die Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim hat in einem Versuchsweinberg bei Himmelstadt festgestellt, dass der Ertrag ohne Bewässerung um bis zu 50 Prozent niedriger liegt. Dies verdeutlicht das, was Weinbauern wissen – die Abhängigkeit vom Wasserangebot für eine erfolgreiche Weinproduktion. Die klimatischen Veränderungen und zunehmend trockenen Sommer führen dazu, dass einige Flächen in Franken, die nicht bewässert werden können, möglicherweise aufgegeben werden müssen.

Weinbau: Die besten Bewässerungsmethoden

Die effektivste Methode der Bewässerung im Weinbau ist derzeit die so genannte Tröpfchenbewässerung. Dabei werden Schläuche im Weinberg verlegt, die das Wasser direkt an die Wurzeln der Reben abgeben. Idealerweise wird das Wasser im Herbst und Winter in großen Speicherseen gesammelt, um im Sommer verwendet zu werden. Wo keinen Seen vorhanden sind, bieten Wassersilos die perfekte Alternative. Diese Wasserbecken können mehrere 100.000 Liter Wasser speichern, und zwar dann, wenn es zur Verfügung steht. Anstatt also in ohnehin schon trockenen Sommern das Wasser aus Flüssen und Seen zu pumpen, wird es in den feuchteren Jahreszeiten gesammelt.

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Verschiedene Abdeckungen schützen das Wasser im Silo vor Verunreinigungen und Frost.

Eine weitere wichtige Maßnahme, um den Wasserhaushalt im Weinberg zu regulieren, ist die Begrünung der Weinberge. Durch eine geeignete Vegetationsdecke wird verhindert, dass bei Regen das Wasser oberflächlich abläuft. Stattdessen kann es im Boden versickern und wird bestens gespeichert. Die Begrünung bietet somit nicht nur Erosionsschutz, sondern auch die besten Möglichkeiten für den Boden, das Regenwasser zu speichern. Zusätzlich werden heutzutage mehr Blätter an den Weinstöcken belassen, um die Trauben vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen.

Obwohl es theoretisch möglich ist, ganz auf künstliche Bewässerung zu verzichten, würde dies den Weinbau betriebswirtschaftlich weniger rentabel machen. Die regelmäßige Bewässerung wirkt sich positiv auf die Erträge aus und verhindert Trockenstress. Langfristig könnte es allerdings darauf hinauslaufen, dass Winzer vermehrt auf klimaresistentere Rebsorten wie Chardonnay und Silvaner setzen, anstatt auf traditionelle Sorten. Damit würde sich die Weinlandschaft nach und nach empfindlich verändern.