Ausblick 2026

Vorsorge entscheidet über Stabilität

Der Blick auf 2026 richtet sich weniger auf konkrete Wetterprognosen als auf strukturelle Fragen. Entscheidend wird sein, wie konsequent Wassermanagement, Speicherung und Nutzung weiterentwickelt werden.

Unabhängig davon, ob einzelne Sommer kühler oder feuchter ausfallen, bleibt der langfristige Trend bestehen. Wasser wird ungleichmäßiger verfügbar sein. Phasen mit viel Niederschlag wechseln sich mit längeren Trockenzeiten ab. Böden, die bereits geschädigt sind, reagieren empfindlicher, Grundwassersysteme erholen sich langsamer.

Für 2026 zeichnet sich daher klar ab, dass frühzeitiges Handeln entscheidend ist. Regenwasser sammeln, Abflüsse bremsen, Speicher schaffen und Nutzungskonzepte anpassen sind keine Notmaßnahmen mehr, sondern Bestandteil einer stabilen Vorsorgestrategie. Wer vorbereitet ist, gewinnt Handlungsspielraum. Wer wartet, bleibt abhängig vom Zufall.


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Rückblick 2025

Vom Reagieren zum Planen

Das Jahr 2025 steht sinnbildlich für einen Wandel im Umgang mit Wasser. Die Frage lautete weniger, ob Trockenheit auftritt, sondern wie gut Regionen, Betriebe und Haushalte darauf vorbereitet sind.

In vielen Bereichen zeigte sich, dass reine Sofortmaßnahmen nicht mehr ausreichen. Wer bereits in den Jahren zuvor in Wasserspeicherung, Regenwassernutzung oder alternative Versorgungskonzepte investiert hatte, war klar im Vorteil. Gleichzeitig wurde sichtbar, wie verwundbar Strukturen bleiben, die ausschließlich auf kurzfristige Niederschläge angewiesen sind.

2025 kann daher als Übergangsjahr verstanden werden. Dürre wurde nicht mehr primär als außergewöhnliches Ereignis kommuniziert, sondern als kalkulierbares Risiko. Planung, Vorsorge und regionale Anpassung rückten stärker in den Mittelpunkt, sowohl in der Landwirtschaft als auch in Kommunen und Unternehmen.

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Rückblick 2024

Dürre als strukturelles Risiko

Im Jahr 2024 setzte sich ein Trend fort, der bereits zuvor erkennbar war. Wetterextreme wurden weniger als Ausnahme wahrgenommen, sondern als wiederkehrende Herausforderung. Trockenperioden, Starkregenereignisse und stark schwankende Wasserstände traten nicht flächendeckend, aber regelmäßig auf.

Besonders auffällig war, dass selbst Jahre ohne ausgeprägte Hitzerekorde zu angespannten Wasserlagen führen konnten. Ursache dafür waren vor allem ungleichmäßig verteilte Niederschläge, geringe Versickerung und weiterhin belastete Grundwassersysteme. In vielen Regionen reichte normaler Regen nicht mehr aus, um Defizite aus früheren Jahren auszugleichen.

2024 machte deutlich, dass Dürre kein singuläres Sommerproblem ist. Sie ist das Ergebnis mehrerer aufeinanderfolgender Jahre, in denen Wasser entweder zu schnell abfließt oder gar nicht erst gespeichert wird. Der Fokus verlagerte sich stärker auf technische und organisatorische Lösungen, etwa Regenwasserrückhaltung, Zwischenspeicherung und effizientere Nutzung vorhandener Ressourcen.

Langzeitprognose Frühling 2024

Langzeitprognosen für Wetter sind durchaus kritisch zu hinterfragen und prognostizierte Wettertrends müssen noch lange nicht der Realität entsprechen. Und doch sind wir Menschen von Neugier erfüllt und wollen bestmöglich informiert sein. In Zeiten der Wetterextreme kann es sinnvoll sein, sich auf die kommende Saison einzustellen.


Laut dem deutschen Wetterdienst wird das Wetter im Frühling 2024 mit einer Abweichung von der Referenzperiode 1961 bis 1990 1,5 bis 2,5 Grad Celsius wärmer. Setzt man diese Daten in Bezug zu dem aktuellen 30-Jahresmittel von 1991 bis 2020 wird der Frühling lediglich 0,2 bis 1,3 Grad wärmer. Außerdem soll der Niederschlag überdurchschnittlich ausfallen.


Der 100-jährige Kalender deckt diese Aussage weitestgehend, so heißt es, dass der Frühling wohltemperiert und eher feucht startet. Allerdings soll sich in der ersten Jahreshälfte 2024 das Wetter eher wechselhaft gestalten. Übrigens basiert der 100-jährige Kalender auf der Astrologie und wurde von dem Zisterzienser-Abt Mauritius Knauer bereits im 17. Jahrhundert entwickelt. Ab dem 22. März 2024 bis zum 21. März 2025 befinden wir uns im so genannten Zyklus des Sonnenjahrs, dem zugeschrieben wird, dass es „insgesamt mittelmäßig warm“ werden wird. Wir dürfen also gespannt sein, ob der Dürresommer diesmal ausbleibt!

Der Referenzzeitraum

Meteorologische Berechnungen kommen ohne Vergleichswert nicht aus, denn ohne einen Referenzwert kann man neue Daten nicht bewerten.
Eine gängige Vergleichsperiode ist beispielsweise das 30-Jahresmittel, welches alle 10 Jahre aktualisiert wird. Im Moment wird von der WMO (Weltmeteorologie-Organisation) der Zeitraum 1991 – 2020 als Referenzperiode den Berechnungen zugrunde gelegt. Man sollte sich darüber bewusst sein, dass der Vergleichszeitraum maßgeblich Einfluss auf das Ergebnis der Wetterauswertungen hat, wie man auch im obigen Absatz zur Prognose des Frühjahrs 2024 sehen konnte.

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Dürre kennt viele Gesichter

Im Volksmund wird oft der Begriff Dürre verwendet. Bei genauerer Betrachtung findet man klare Unterschiede, die eine Dürre von einer Dürre unterscheiden. Beispielsweise sind die Dauer und der Niederschlagsmangel bei einer Dürre maßgeblich. Sandige oder erhöhten Regionen trocknen deutlich schneller, während lehmige oder tiefer liegende Böden langsamer reagieren.
Wir klären über weitere Details auf:

  1. Als meteorologische Dürre bezeichnet unter anderem das Ausbleiben von Niederschlag in einem Zeitraum von c. 1-2 Monaten.
    Doch nicht nur der Mangel an Niederschlag bildet den Auslöser einer meteorologischen Dürre, sondern auch das Phänomen der Evapotranspiration. Diese beschreibt die Verdunstung von Wasser- oder Bodenoberflächen und der durch Tiere verursachte Verdunstung (Transpiration). Meteorologische Dürren können am besten durch die Betrachtung beider Faktoren, also dem Zusammenhang zwischen ausbleibendem Niederschlag und hoher Verdunstung, bewertet werden. Hier finden Sie mehr Details über die Bewertungsgrundlage:
    https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/niedrigwasser-duerre-grundwasserneubildung
  2. Die hydrologische Dürre definiert sich ebenfalls durch das Ausbleiben von Niederschlag, allerdings wird der Begriff der hydrologischen Dürre erst nach einem Trockenzustand von ca. 4 Monaten verwendet. Man erkennt die hydrologische Dürre an der Verringerung der Wasserstände in Gewässern und Flüssen. Die stetige Verdunstung und Entnahme senkt die Wasservorräte und auch den Grundwasserpegel. Wenn die Wasserquellen durch Niederschlag aufgefüllt werden, so sieht man den Wasserstand in Flüssen und Gewässern wieder zunehmen, allerdings füllt sich der Grundwasserpegels erst deutlich verzögert auf.
  3. Landwirtschaftliche Dürre tritt auf, wenn fehlende Wasservorräte im Erdreich das Wurzel- und Pflanzenwachstum beeinträchtigen und zu Ernteeinbußen führen. Dies resultiert oft aus Niederschlagsmangel und hoher Evapotranspiration. Sie ist typischerweise auf die Vegetationsperiode beschränkt. Dennoch führt nicht jedes Niederschlagsdefizit automatisch zu Bodenfeuchte-Unterversorgung. Die Auswirkungen hängen von Niederschlagsart- und Häufigkeit, Pflanzenwahl und Bodenbeschaffenheit ab. Die Vegetationsperiode ist übrigens der Zeitraum des Jahres, wenn bei Pflanzen die Wachstumsprozesse aktiv stattfinden. In unseren Breitengraden bedeutet dies, dass das Tagesmittel der Lufttemperatur mindestens 5°C beträgt.
  4. Eine Sozio-ökonomische Dürre betrachtet die Wasserknappheit in Bezug auf Wirtschaft und Gesellschaft. Sie analysiert den ungedeckten Wasserbedarf der Bevölkerung und dessen Auswirkungen auf Sektoren wie Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Transport und Wasserwirtschaft.

Die beständigen Dürreperioden in Deutschland werden voraussichtlich weiterhin präsent sein, was die Notwendigkeit individueller Vorsorgemaßnahmen zur Wassersammlung unterstreicht. Diese Initiativen können den Weg zu nachhaltigen Veränderungen ebnen und für jeden einzelnen bestehen stets Möglichkeiten, gezielt und schonend gegenzusteuern.

Erhaltet kontinuierliche Einblicke in unser Wettergeschehen auf Dürremonitor!

Rückblick 2023

Zwischen Dürrewahrnehmung und regionaler Entspannung

Nach dem extremen Sommer 2022 stand das Jahr 2023 unter besonderer Beobachtung. Die öffentliche Wahrnehmung war stark geprägt von der Frage, ob sich die außergewöhnliche Trockenheit fortsetzen würde oder ob eine Entspannung eintritt.

Tatsächlich zeigte sich 2023 regional sehr unterschiedlich. In einigen Gebieten sorgten feuchtere Phasen zeitweise für eine Entlastung von Böden und Vegetation, während andere Regionen weiterhin mit niedrigen Grundwasserständen und angespannten Wasserverhältnissen zu kämpfen hatten. Besonders deutlich wurde, dass sich Dürre nicht mehr allein an einzelnen Hitzesommern festmachen lässt, sondern an langfristigen Bodenfeuchtewerten, Grundwasserständen und der Verteilung von Niederschlägen über das Jahr.

Für Landwirtschaft, Kommunen und Unternehmen wurde 2023 zunehmend zu einem Jahr der Erkenntnis. Wasserverfügbarkeit ist keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern ein planbarer Faktor. Die Diskussion verlagerte sich weg von kurzfristigen Extremereignissen hin zu Fragen der Vorsorge, der Speicherung und des nachhaltigen Umgangs mit Wasserressourcen.

Dürre in Deutschland: Land in Sicht?

Mit den Niederschlägen des Winters 2023 scheint eine Periode großer Trockenheit zu Ende zu gehen. Die Grundwasserstände in Unterfranken erholen sich – wird sich nun auch die Gesamtsituation entspannen?

In Unterfranken, eine der trockensten Regionen Bayerns, konnte man dieses Jahr aufatmen. Das Bayerische Landesamt für Umwelt vermeldet eine Stabilisierung der Grundwasserstände, was an den durchschnittlichen bis hohen Niederschlagsmengen liegt. Obwohl die Trockenheit und das Wassersparen weiterhin wichtige Themen sind, sind die aktuellen Daten ermutigend.

Das Landesamt wertet in seinem Informationsdienst über 50 Messstellen in Unterfranken aus – nur fünf davon weisen derzeit (Stand Dezember 2023) niedrige oder sehr niedrige Grundwasserstände auf. Die anderen Messstellen zeigen positive Ergebnisse. Hier liegen die meisten Messpunkte im grünen Bereich, was auf die anhaltenden Regenmengen zurückzuführen ist. Da Unterfranken üblicherweise im Jahresmittel weniger Niederschlag verzeichnet als der Süden Bayerns, hat die Region in den letzten Trockenjahren mehrfach unter Wasserknappheit gelitten. Das Jahr 2023 bringt jedoch Erleichterung, da mehrere Monate überdurchschnittliche Regenfälle verzeichnet werden konnten.

Auffällig ist, dass die Temperaturen nahezu das gesamte Jahr über dem langjährigen Mittel lagen. Dies wirkt sich auf die Neubildung von Grundwasser aus, da höhere Temperaturen zu erhöhter Verdunstung führen. Trotz der positiven Nachrichten betonen Experten, dass die Wasser-Defizite der vergangenen Jahre noch nachwirken. Die Regierung von Unterfranken und einzelne Kommunen hatten in den vergangenen Jahren wiederholt zum Wassersparen aufgerufen. Auch wenn die aktuelle Lage positiver ist, ist weiterhin ein bewusster Umgang mit Wasser erforderlich, um langfristig die Grundwasserstände zu stabilisieren.

Wir empfehlen: Regenwasser speichern, wenn es in großen Mengen zur Verfügung steht!

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Sechs Maßnahmen gegen Dürre

Die Austrocknung der Landschaft in Deutschland ist zu einem Problem geworden, das nicht nur durch Trockenjahre und Dürresommer, sondern auch durch Ursachen wie übermäßige Entwässerung und Strukturveränderungen in Fließgewässern verschärft wird. Feuchtgebiete und Ökosysteme leiden unter sinkenden Grundwasserspiegeln, was zu gravierenden Schäden führt. Die Klimaveränderung verstärkt zudem die Häufigkeit von Wetterextremen. Das Bundesumweltministerium und verschiedene Institutionen, die sich der Erforschung der Klimaveränderungen verschrieben haben, erkennen die Dringlichkeit an und betonen die Notwendigkeit, den gestörten Wasserhaushalt naturnäher zu gestalten.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind großteils langfristige Maßnahmen, die möglichst zeitnah umgesetzt werden sollen. Zu diesen Maßnahmen kommen aber auch Maßnahmen für die Land- und Forstwirtschaft, die sofort Wirkung zeigen, wie das zur Verfügung stellen von Löschwasserbecken oder Wassersilos, die Regenwasser aufnehmen und in Trockenzeiten abgeben können.

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Ein Wassersilo kann zum Speichern von Löschwasser wie auch Wasser zum Gießen genutzt werden.

Wir stellen verschiedene Maßnahmen vor, die zum Teil bereits in der Umsetzung sind, zum Teil, je nach Region, noch in Diskussion sind.

  1. Integration des natürlichen Wasserrückhalts: Um Trockenheit und Dürre zu bekämpfen, sollte der natürliche Wasserrückhalt in die Planung für Flussgebiete integriert werden. Dies erfordert Szenarien zur Entwicklung des Wasserhaushalts, basierend auf klaren Bestandsaufnahmen von Feuchtgebieten und grundwasserabhängigen Ökosystemen.
  2. Anpassung bestehender Grabensysteme: Um den natürlichen Wasserrückhalt zu fördern, sollten flächenweit vorhandene Grabensysteme, die zu übermäßiger Entwässerung führen, angepasst werden. Hierbei ist besonders wichtig, Gräben in Perioden mit hohem Wasserdargebot zurückzubauen und die Polderbewirtschaftung in Niederungen und Flussauen anzupassen.
  3. Kopplung öffentlicher Fördermittel an ökologische Kriterien für die Forstwirtschaft: Öffentliche Mittel für den Waldumbau sollten an klare ökologische Kriterien geknüpft werden. Eine nachhaltige Waldbewirtschaftung sollte über das gesetzliche Mindestmaß hinaus einen positiven Beitrag zur Verbesserung der wasserbezogenen Ökosystemleistungen leisten.
  4. Förderung neuer Wälder und Agroforstwirtschaft: Die Schaffung neuer Wälder und die Etablierung von Agroforstwirtschaftssystemen können zur Verbesserung der Wasser- und Nähstoffversorgung während längerer Trockenperioden beitragen und die Fragmentierung von Waldflächen verringern.
  5. Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und Wasserhaltefähigkeit landwirtschaftlicher Böden: Die Landbewirtschaftung sollte darauf abzielen, das natürliche Versickerungspotenzial der Böden wiederherzustellen, ihre Wasserhaltefähigkeit zu stärken und die Verdunstung zu reduzieren. Maßnahmen könnten die Förderung des Bodenlebens und eine Erhöhung des Humusgehalts umfassen.
  6. Entgegenwirken von Bodenversiegelung und sinnvolle Nutzung von Regenwasser: Neben der Reduzierung der Bodenversiegelung durch Überbauung sollte in bereits besiedelten Gebieten die Versickerung durch aktive Entsiegelung oder versickerungsfähige Oberflächenmaterialien erhöht werden.

All diese Maßnahmen können den Beginn einer nachhaltigen Veränderung darstellen. Nun gilt es, diese auch umzusetzen.

Dürremonitor präsentiert euch regelmäßige Updates!

Maßgeschneiderte Strategien für die Tierhaltung

Die Landwirtschaft in Deutschland sieht sich mit Hitzewellen und Dürreperioden konfrontiert. Monate mit Rekordtemperaturen und wenig Niederschlag sollen, geht es nach dem deutschen Wetterdienst, auch weiterhin häufig vorkommen. Landwirte stehen vor der Herausforderung, ihre Tierbestände vor Hitzestress zu schützen und gleichzeitig Ertragsverluste in der Futtermittelproduktion zu vermeiden.

Die Regulierung des Stallklimas durch Lüftungsanlagen und Tränken, die tierwohlgerechte und klimaeffiziente Stallplanung und auch die Versorgung der Tiere mit ausreichend Wasser auf den Weiden gehören zu diesen Maßnahmen. Auf den Weiden ist zum Beispiel ein Wasserfass Anhänger die ideale Lösung, um Weidetiere jederzeit und ganz flexibel zu versorgen.

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Futterqualität im Fokus

Die Qualität der Ernte in trockenen Monaten ist entscheidend für die Futtermittelproduktion. Um auf Extremwetterlagen schnell zu reagieren, ist eine optimale Pflege der Felder entscheidend. Vor allem in Dürreperioden gilt es, die Bewässerung sicherzustellen. Regelmäßig bewässerte Felder sind weniger gefährdet, bei starken Unwettern und Regenfällen vom Abtragen oberer Erdschichten betroffen zu sein. Wo die Wasserversorgung stimmt, stimmt das Gleichgewicht!

Und was kann man sonst noch tun? Auch durch eine angepasste Fruchtfolge kann die Anfälligkeit des Bodens gegenüber Erosionen reduziert werden, genauso wie durch Zwischensaaten und die Auswahl von Sorten, die Wetterextreme besser wegstecken können. Durch sorgsame Planung kann der Boden nicht nur entlastet, sondern sogar ertragreicher gemacht werden – und das in Zusammenarbeit mit vernünftiger und angepasster Bewässerung kann die Folgen extremer Dürresommer und Hitzewellen minimal halten.

Klimawandel, Wassertanks und neue Pläne

Wie bereits in einigen Beiträgen berichtet, steht es mittlerweile außer Frage, dass Wetterextreme an Intensität und Häufigkeit zunehmen. Trockenperioden, Hitzewellen und Starkregenereignisse bedrohen nicht nur die Menschen in ihrem Alltag, sondern auch die Stabilität und den Ertrag landwirtschaftlicher Kulturen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen und weiterhin erfolgreich zu wirtschaften, ist eine Anpassung wichtig. Was Experten für biologischen und biodynamischen Landbau seit Jahrzehnten vertreten, wird nun auch für die herkömmliche Landwirtschaft empfohlen, um die Folgen der intensiven Wetterextreme einzudämmen.

Nicht nur in den Frühjahrs- und Sommermonaten sind Pflanzen und Böden vermehrt extremen Wetterbedingungen ausgesetzt. Trockenperioden, Hitze und Wassermangel können die Entwicklung von Kulturen beeinträchtigen, was zu Ertragsverlusten führt, können aber auch ganze Landstriche nachhaltig verwüsten und für längere Zeit nicht bewirtschaftbar machen. Auch kurzfristige Wetterextreme wie lokaler Starkregen oder starke Windböen fördern die Bodenerosion und richten somit Zerstörungen mit Langzeitfolgen an.

Um den Pflanzenbau und die Bodenfruchtbarkeit so gestalten, dass sie diesen Herausforderungen besser gewachsen sind, gibt es mittlerweile offizielle Empfehlungen:

  1. Durch eine angepasste Fruchtfolge kann die Anfälligkeit des Bodens gegenüber Wetterextremen reduziert werden.
  2. Die Auswahl geeigneter Sorten und Zwischensaaten verbessert die Ertragssicherheit und stärkt den Boden.
  3. Mit bodenschonenden Bearbeitungsmethoden trägt man nicht nur zur langfristigen Gesundheit des Bodens bei, sondern macht diesen auch resistenter gegenüber äußeren Einflüssen.
  4. Die gezielte Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit durch Humusaufbau fördert widerstandsfähige Pflanzen.
  5. Maßnahmen zur Vermeidung von Bodenerosion sind entscheidend, um die Qualität des Bodens zu erhalten. Dazu gehören schonende Bodenbearbeitungstechniken und der Anbau von Blühmischungen.

Wasser speichern und Boden pflegen

Höhere Temperaturen im Frühjahr, weniger Niederschläge im Sommer und vermehrte Starkregenereignisse im Winter sind einige Beispiele für Wetterereignisse, mit denen wir zunehmend konfrontiert sind. Dies erfordert Maßnahmen. Eine davon ist, Wasser zu speichern, wenn es in rauen Mengen zur Verfügung steht, und dann konsequent zu bewässern. Ausgetrockneter Boden kann Wasser nicht speichern und bei Starkregen entstehen Schäden durch das Wegspülen der Bodenkrume. Es gilt also, dafür zu sorgen, dass der Boden nie massiv austrocknet. Mit Regenwassertanks und Wassersilos kann Regenwasser in den regenreichen Monaten gespeichert werden, sodass es in den trockenen Monaten zur Verfügung steht.

Regenwassertank

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Außerdem kann man durch eine standortangepasste Fruchtfolge die Bodenfruchtbarkeit erhöhen, durch Zwischenfrüchte und Untersaaten den Boden gezielt bedecken und somit die Durchwurzelung und die Wasseraufnahme und -speicherung fördern und durch schonende Bodenbearbeitungstechniken den Boden gesünder und widerstandsfähiger machen.

Denn auch wenn das Klima härter wird: Es gibt immer Möglichkeiten, um gezielt und schonend entgegenzuwirken.

Dürremonitor sorgt für regelmäßige Klimaberichte!

Das war der Sommer 2022

Die individuelle Wahrnehmung des Sommers 2022 könnte unterschiedlicher nicht sein. „Traum Badesommer“ schwärmten die einen, „viel zu trocken“ klagten die anderen. Der Unterschied in der Wahrnehmung war besonders unterschiedlich zwischen der Stadt- und der Landbevölkerung und den Berufstätigen und jenen, die im Sommer frei haben. Doch die Rechnung ganz zum Schluss, die macht die Statistik!

Sommer 2022: Statistisch viel zu heiß

Die Statistiker haben gesprochen: 2023 war ein Sommer mit Rekordtemperaturen, viel zu wenig Niederschlag und „außergewöhnlicher Dürre“. Flüsse und Seen brachten außergewöhnliche Tiefstände und es kam zu Einbrüchen im Schiffsverkehr auf wichtigen Hauptverbindungen. Hinzu kamen großflächige Waldbrände und Trinkwassermangel – eine Situation, wie man sie bis dato in Deutschland nur selten erlebt hat. Hier nun aber das Ganze in Zahlen.

  • Mit 40,3 Grad Celsius wurde am 20. Juli die höchste Temperatur gemessen
  • Die Durchschnittstemperatur betrug 19,22 Grad Celsius
  • Mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 145 l/m² wurden 59,5% des Sollwertes von 239 l/m² erreicht
  • Mit 814,51 Stunden Sonnenschein lag der Sommer 2022 um 33% über dem „Sommersoll“
  • Statistisch betrachte war es sowohl im Juni als auch im Juli und August zu warm

Wer sich noch erinnern kann, weiß, dass es Ende Juni zu schweren Unwettern kam, was zu einer Abkühlung führte, dies hielt aber nur kurz an. Problematisch war zu diesem Zeitpunkt auch, dass vielerorts die Erde bereits so trocken war, dass sie mit den großen Wassermengen der Unwetter nicht zurecht kam, viel Wasser floss ungenutzt ab.

Genau in solchen Situationen wäre es angesagt, Wasser zu sammeln. Genau dann, wenn so viel Wasser vom Himmel kommt, dass es vom Boden nicht mehr aufgenommen werden kann, lohnt es sich, dieses zu sammeln und zu einem späteren Zeitpunkt gezielt zum Wässern und Gießen zu verwenden.

Die besten Wassertanks zum Regenwasser sammeln hier gleich im Überblick:


Mit Regenwassertanks für den Garten, die Landwirtschaft und das Unternehmen kann man nicht nur seine Ausgaben für Wasser reduzieren, sondern sichert sich auch ab – für richtig trockene Zeiten. Am besten gleich jetzt damit beginnen!

Wir auf Dürremonitor haben viele sinnvolle Informationen und berichten regelmäßig!